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Bergkamen

Gorillas

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Zwei große Gorillas begrüßen die Gäste vor dem Rathaus in Bergkamen. Der Künstler Ray Chataira hat sie geschaffen. Er lebt und arbeitet in Simbabwe. Die erste Figur kam im Juni 2022 an den Busbahnhof. Seit September 2022 hat sie Gesellschaft von einem kleineren Gorilla. Diese Skulpturen sind Beispiele für moderne Kunst aus Afrika.

Verwandlung von Abfall

Die Gorillas bestehen vollständig aus recyceltem Metall. Ray Chataira nutzt alte Ölfässer, Autobleche und Maschinenteile. In seinem Atelier im Stadtteil Mbare in Harare formt er das harte Material. Er schneidet, biegt und schweißt die Einzelteile zusammen. So entsteht eine lebensechte Figur. Diese Schweißkunst zeigt die Kraft der Kreativität. Aus wertlosem Schrott entstehen wertvolle Einzelstücke. In Simbabwe hat diese Kunstform eine lange Tradition. Sie ist heute weltweit als „Shona Art“ bekannt.

Brücke zwischen Kontinenten

Das Projekt „SHONA-ART“ aus Witten bringt diese Kunstwerke nach Europa. Die Organisation achtet auf fairen Handel. Das sichert den Künstlern ein gutes Einkommen und soziale Sicherheit. Die Gorillas in Bergkamen sind ein besonderer Höhepunkt im Stadtbild. Sie laden die Menschen zum Stehenbleiben und Staunen ein. Die Stadt Bergkamen möchte in Zukunft noch mehr solcher Figuren zeigen. Geplant ist ein ganzer Park mit Metalltieren auf der Bergehalde Großes Holz. Die Kunstwerke verbinden so die Menschen in Westfalen mit den Künstlern in Simbabwe.

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