

Bergkamen
Bergkamen setzt Maẞstäbe
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Bergkamen
Bergkamen setzt Maẞstäbe
Vier farbige Stelen markieren die Wege in das Zentrum von Bergkamen. Die Künstler Dirk und Maik Löbbert schufen das Werk im Jahr 2005. Es besteht aus vier Stäben auf verschiedenen Kreisverkehren. Die Stäbe sehen aus wie riesige Messlatten. Sie symbolisieren weit geöffnete Stadttore. Diese Tore heißen alle Gäste in der Stadt willkommen.
Ein Treffpunkt im Himmel
Die Neigung der Stäbe folgt einem genauen Plan. Würde man die Stelen nach oben verlängern, träfen sie sich in der Luft. Dieser Schnittpunkt liegt genau in 287 Metern Höhe. Er befindet sich exakt über dem Marktplatz. Dort markiert eine Platte aus Messing die geografische Mitte der Stadt. Das Kunstwerk verbindet so die Zufahrtswege direkt mit dem Herzen von Bergkamen.
Farben der Stadtteile
Jeder Maßstab hat eine eigene Farbe. Die Gestaltung erinnert an die Ortsteile Rünthe, Oberaden, Weddinghofen und Overberge. Früher waren dies eigenständige Gemeinden. Heute bilden sie gemeinsam mit den Gebieten Mitte und Heil die Stadt Bergkamen. Die bunten Stelen stehen als Zeichen für die Geschichte und den Zusammenhalt der Bürger.
Licht in der Nacht
In der Dunkelheit leuchten die Maßstäbe. Im Winter strahlen sie von der Dämmerung bis Mitternacht. In der Sommerzeit bleibt das Licht bis ein Uhr nachts an. Die Standorte befinden sich am Weddinghofer, Oberadener, Rünther und Overberger Tor. Sie weisen den Menschen den Weg in die Stadtmitte.

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